Hüben und Drüben

Eine große Region und... in der Mitte ein Fluss | Eng Grouss Regioun, … an der Mëtt, ee Floss. | Une grande région, traversée par un cours d’eau

Eine große Region und...

Es sind nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte, die eine Region zusammenhalten, menschliche und kulturelle Beziehungen spielen eine ebenso wichtige Rolle. Die Region, um die es hier geht, ist einmal West-Rheinland-Pfalz und ein Zipfel vom Saarland, und einmal das Luxemburger Land. Es handelt sich also um eine typische Grenzregion, die ihre Besonderheiten aufweist: Die sprachliche Nähe der Gebiete fällt auf, sowie ihre geschichtlichen Gemeinsamkeiten.
Der Verlag S.MO – ein deutscher Verlag – versteht sich als Mittler im interkulturellen Austausch dieser Region und möchte mit der anlaufenden Buchreihe Hüben &Drüben / Dës Säit & Déi Säit Autoren von „hier“ eine Plattform bieten, sich kreativ mit ihrer jeweiligen Muttersprache, sei es in „Lëtzebuergesch“ oder in „Platt“, zu befassen.Als „Lingua Franca“ soll natürlich auch das Hochdeutsche seine Rolle spielen.
Die Konzeption dieses Projektes impliziert den Gedanken der Selbständigkeit der luxemburgischen Sprache und ihr wachsendes Selbstbewusstsein gegenüber den sie umgebenden Fremdsprachen.
Die Themenauswahl soll nicht streng begrenzt sein. Neben Belletristik sollen auch Gebiete wie Sprache, Geschichte, Gebräuche und Sagen behandelt werden können. Ziel der Veröffentlichungen ist, das Zusammenghörigkeitsgefühl der in der Region lebenden Menschen zu fördern.
Emil Angels „Vun Hippches op Haapches / Vom Hundertsten ins Tausendste“ ist der erste Titel dieser Reihe. Die etwa dreißig, humorvollen oder besinnlichen Glossen, die zweisprachig gegenübergestellt sind, ermöglichen den direkten Vergleich der Sprachen und zeigen anschaulich sowohl deren Gemeinsamkeiten wie deren Unterschiede.
Die Reihe wird von Rita Wennmacher mit ihrem Krimi-Roman: „Tatort Trier: Wa mir de René net hätten!“ fortgesetzt werden. Zur Haupsache in Deutsch geschrieben, bringt hier das freundschaftliche Verhältnis zweier Protagonisten über die Landesgrenze hinweg dem Leser auf sehr lebendige Art das Luxemburgische näher.
Unser Projekt soll ein Nehmen und Geben über die Mosel-Sauer-Our-Grenze hinweg sein. Wen überhaupt sollen die drei Wasserläufe noch trennen? Uns schwebt vor: eine große Region und ... in der Mitte ein Fluss.

"…ihr Bilder, die lang ich vergessen geglaubt!" - Eine Kindheit im Luxemburg der Nachkriegszeit
Emil Angel

"...Vielleicht träumte ich manchmal davon wegzulaufen, fort aus dieser engen, grauen Straße mit den hohen Häuserfassaden. Sie kamen mir vor wie Felswände, die mich gefangen hielten. Die Welt, so muss ich geglaubt haben, beginne dort, wo die Straße aufhöre. Aber irgendwie war ich dann doch wieder froh, die Haustür im Rücken zu spüren und zu hören, wie Mutter drinnen in Küche oder Flur rumorte..."

ISBN: 978-3-940760-22-7

 

Tatort Trier: Pif, lo sinn ech awer paff!
Rita Wennmacher

"... Bei einer Rundfahrt über seine Ländereien in Trier- Tarforst macht Bauer Peter Treinen einen grausigen Fund: Die Leiche einer Nonne, eingehüllt in einen leuchtend blauen Plastiksack. Warum, fragen sich später die Gerichtsmediziner, trug die ermordete Ordensfrau Luftpolster unter ihrer Kleidung? Die Tracht dieser Toten verrät, dass sie einer Luxemburger Glaubenskongregation zugehörte...
Kriminalhauptkommissar Ralf Petry und seine Assistentin, Kommissarin Tina Rubkow müssen ihren Freund, Commissaire René Molitor von der Police Judiciaire in Luxemburg, um Hilfe in diesem verzwickten Fall bitten.
Die Autorin versteht es, in ihren Krimis mit hohem Tempo und geschickt eingefädelten Handlungssträngen eine Brücke von ihrer Heimatstadt Luxemburg zu ihrer Wahlheimatstadt Trier zu schlagen.Eine Hommage an die Freundschaft..."

ISBN: 978-3-940760-20-3

 

Vun Hippches op Haapches / Vom Hundertsten ins Tausendste (ISBN 978-3-940760-14- 2), 120 Seiten
Preis 12€

Hüben & Drüben.

Die Frage, wer von den beiden von hüben und wer von drüben ist, lässt sich beim besten Willen nicht beantworten; die zwei Wörtchen haben bekanntlich relative Bedeutung. Machen wir es einfacher: Der Autor, Emil Angel, wohnt auf der luxemburgischen, und der Verleger, Stephan Moll, auf der deutschen Seite der Mosel-Sauer-Our-Grenze. Sie haben sich zusammengesetzt; der eine hat kleine – mal humoristische, mal nachdenklich stimmende Glossen auf Lëtzebuergesch und auf Deutsch geschrieben, und der andere hat daraus ein Buch gemacht und es auch noch illustriert. Vun Hippches op Haapches / Vom Hundertsten ins Tausendste“ haben die beiden ihr zweisprachiges Werk genannt. Vielleicht gefällt es den Leuten von „hüben“ und „drüben“, denn für sie ist es bestimmt.

 

Rita Wennmacher: Tatort Trier: Wa mir de René net hätten!
Preis 10€

184 Goldmünzen aus dem 15. Jahrhundert werden bei Grabungsarbeiten in Trier-Biewer ans Tageslicht befördert, ein Schatz von unermesslichem Wert. Diese Rarität, kaum im „Museum für Historische Edelmetallfunde" eingetroffen und fotografiert, ist nach dem Wochenende bereits verschwunden. Die blitzgescheite Museumsleiterin ebenfalls, und der junge Wachmann liegt erdrosselt in der Eingangshalle. Bei ihren Ermittlungen dringen Kriminalhauptkommissar Ralf Petry, Triers Spürnase, und seine Assistentin Tina Rubkow ein in eine Welt aus Habgier, Täuschung und hoher krimineller Energie. Dann tauchen in Luxemburg die ersten Kopien der Goldstücke auf... Die Autorin versteht es, in ihren Kurzkrimis mit hohem Tempo und geschickt eingefädelten Handlungssträngen eine Brücke von ihrer Heimatstadt Luxemburg zu ihrer Wahlheimatstadt Trier zu schlagen. Eine Hommage an die Römerstadt.

ISBN 978-3-940760-15-9

 

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